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Neue App „powered by DeGIR“: V.I.A. – Vascular and Interventional Abbreviations

Was haben PYTHAGORAS, CAESAR, EINSTEIN, SINDBAD, ARISTOTLE und CLEOPATRA gemeinsam?

Jeder in der Medizin tätige Mensch (oder HCP – health care professional) benutzt wohl mittlerweile in seinem Alltag Akronyme und Abkürzungen. Diese sind ein wichtiges Mittel zur Kommunikation. Gerade, wenn es schnell gehen muss und alle den gleichen „Abkürzungs-Code“ verwenden, erleichtern Akronyme und Abkürzungen den schnellen und präzisen Informationsaustausch. Werden diese Abkürzungen jedoch nicht vorher definiert, kann es zur Verwirrung führen. Beispielsweise kennt wohl jeder die verschiedenen Bedeutungen der Abkürzung „HWI“. Insbesondere in der Interventionellen Radiologie werden die Interventionalistin, der Student, die technische Assistentin oder der Mitarbeiter eines Medizinprodukteherstellers mit Abkürzungen der vielen angeschlossenen Fachgebiete (Gynäkologie, Urologie, Neurologie, Urologie, Chirurgie, Innere Medizin, Angiologie, Gefäßchirurgie etc.) hin und wieder überflutet (AKÜFI – Abkürzungsfimmel). Diese Abkürzungen / Akronyme beinhalten Bezeichnungen für Studien (z.B. BASIL), Krankheitsbilder (z.B. CTLI), interventionelle Methoden (z.B. ADAPT), statistische Methoden (z.B. ANOVA) und Fachgesellschaften (z.B. VIVA).

Gerade auf Konferenzen mit einem eng getakteten Programm und zeitlimitierten Vorträgen werden häufig medizinische Abkürzungen verwendet, ohne dass diese auch konsequent definiert werden. Diese Abkürzungen sind für Vortragende selbstverständlich (da er / sie diese zum Teil selbst erfunden hat; man ist ja KOL – key opinion leader), aber den Zuhörerinnen und Zuhörern nicht immer bekannt. Besonders ausgeprägt ist die Verwendung von Abkürzungen auf internationalen, englischsprachigen Konferenzen. Dort werden auch häufig viele gängige Akronyme und Abkürzungen aus der allgemeinen Krankenversorgung verwendet (MVA – motor vehicle accident oder WSWPWP – wrong site, wrong patient, wrong procedure). Einige Akronyme, gerade für Studien, sind so besonders, dass selbst Google nicht weiterhelfen kann und die Internet-Suche nach „BADDASS“ beim verzweifelten Versuch, sich in das Kongress-Wlan einzuloggen, den interessanten Teil des Vortrages vergessen lässt.

Um die durch Abkürzungen manchmal erschwerte Kommunikation zu erleichtern, unterstützt die DeGIR die V.I.A. App – Vascular and Interventional Abbreviations. Diese App ist ein Taschenlexikon der in der Interventionellen Radiologie verwendeten Akronyme und Abkürzungen. Einmal heruntergeladen, funktioniert sie auch ohne Internet. Aktuell umfasst das Verzeichnis, welches kontinuierlich aktualisiert wird, 6.500 von einem interventionellen Radiologen handverlesene englische und deutsche Akronyme und Abkürzungen aus dem Feld der Interventionellen Radiologie. Die Idee entstand während der Vorbereitung auf die EBIR-Prüfung (EBIR - European Board of Interventional Radiology) und der Arbeit mit der CIRSE library (CIRSE - Cardiovascular and Interventional Radiological Society of Europe).

Als Alternative zum „Auswendiglernen“ können Sie mit dieser App Akronyme wie POPF, POBA, BATO oder ASVAL schnell und diskret in Ihrem Smartphone nachschlagen... und genauso wissend lächeln wie Ihr Chef- oder Oberarzt. Auch die im Einstieg genannten Akronyme können Sie alle schnell und kostenlos in der App nachschlagen.

Vascular and Interventional Abbreviations – V.I.A. App

 

Die kostenfreie App finden Sie in den gängigen App-Stores unter folgenden Links:

Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.n53studios.via

Für iOS: https://apps.apple.com/app/id1493134483

Der Beitrag wurde von Dr. Mareike Franke, DeGIR-Team Öffentlichkeitsarbeit, verfasst.