IROS 2020

Von „Heißen Eisen“ und außergewöhnlichen Fällen: Weiterbildungsvielfalt auf dem IROS 2020

Das Interventionell Radiologische Olbert Symposium (IROS) vereint die Deutsche (DeGIR), Österreichische (ÖGIR) und Schweizerische Gesellschaft (SSVIR) für interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie und leitet somit den Auftakt des Kongressjahres 2020 ein. Der IROS findet vom 16. bis 18. Januar 2020 in Salzburg statt und ist der größte interventionell-radiologische Kongress im deutschsprachigen Raum. Zudem bezieht der IROS die neuroradiologische Gesellschaften DGNR und ÖGNR mit ein, sodass das gesamte Spektrum von der „Locke bis zur Socke“ mit einbegriffen ist. Viele Gründe, um den Kongress anzukündigen und ein kurzes Gespräch mit dem Kongress-Präsidenten Dr. Patrick Knüsel und dem Kongress-Vizepräsidenten Prof. Dr. Andreas H. Mahnken zu führen.

Welche Schwerpunkte erwarten die Kongressbesuchenden auf dem IROS 2020?

Dr. Patrick KnüselDr. Patrick KnüselDr. Patrick Knüsel: Der IROS 2020 wird wieder mit einem breiten Programm aus den Feldern vaskuläre Intervention inklusive Neuro und interventionelle Onkologie aufwarten. In den Spezialkursen wird der Fokus auf den Modulen B & E und in den Basiskursen auf den Modulen A & C liegen.


Was sind neue und alt bewährte Formate des IROS 2020?

Knüsel: Aufregend wird sicherlich wieder das Format „Der Fall, der mich nicht schlafen ließ“. Dieses Format hat sich in den letzten Jahren als spannend und attraktiv bewährt und wird auch 2020 wieder außergewöhnliche und lehrreiche Fälle bieten. Neu wird ein Hands-on Sedierungstraining für Interventionsradiologen und -radiologinnen angeboten werden.

Prof. Dr. Andreas H. MahnkenProf. Dr. Andreas H. MahnkenProf. Dr. Andreas H. Mahnken: Darüber hinaus wird die Weiterbildung im DeGIR-Modulsystem wieder ein starker Fokus sein. Ergänzt wird die Theorie mit zahlreichen Video Cases zu verschiedenen vaskulären Interventionen. An dieser Stelle bereits vorab ein großer Dank an die Industrie, die uns stark unterstützt und so hilft, die Weiterbildungsinhalte zu transportieren.



Welche Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildungen wird es für MTRA und Radiologietechnologen und -technologinnen (kurz: RT) geben?

Knüsel: In Abstimmung mit Kollegen und Kolleginnen der MTRA- und RT-Verbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Basiskurse gestaltet. Hier werden jeweils RT mit Vorträgen und Vorsitzen einen Akzent setzen. Diese Kooperation wollen wir in den kommenden Jahren weiter intensivieren.


Welche Hot Topics können die Besucherinnen und Besucher erwarten?

Mahnken: Wir werden sehr spannende Sitzungen mit dem Namen „Heiße Eisen“ haben. Hier wird es u. a. um Neuigkeiten aus der interventionellen Onkologie und aktuelle Diskussionen in der vaskulären Intervention gehen.


Was wird auf dem IROS 2020 für den Nachwuchs getan bzw. angeboten?

Knüsel: Auf dem IROS finden zahlreiche Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Studierende sowie Weiterbildungsassistenten und -assistentinnen statt. An Simulatoren können unerfahrene, aber auch erfahrene Teilnehmende an zahlreichen Fällen ein großes Spektrum von vaskulären Interventionen trainieren. Hervorzuheben ist hier sicherlich das „Flinke Finger“-Programm. Bei diesem Nachwuchsprogramm wird jungen Kollegen und Kolleginnen Gelegenheit gegeben, sich gegenseitig herauszufordern, indem sie eine interventionelle Aufgabenstellung zu lösen haben. Dieses Patenschaftsprogramm stellt eine gezielte Nachwuchsförderung da, die wir als IROS-Programmverantwortliche ganz klar unterstützen und fördern.


IROS 2020
Dreiländertagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Interventionelle Radiologie (DeGIR, ÖGIR & SSVIR)
16. bis 18. Januar 2020
Salzburg / Österreich
Mehr Informationen: www.irosonline.org

Anwendertreffen DeGIR-Software auf dem IROS 2020
Samstag, 18.01.2020, ab 8:30 Uhr
Mehr Informationen finden Sie auf der .DeGIR-Webseite

Das Interview führte Prof Dr. Peter Minko, DeGIR-Team Öffentlichkeitsarbeit.