Vor Ort und virtuell – Die Simulatorkurse der DeGIR

Ein Muss für Interventionelle Radiologinnen und Radiologen, ob unerfahren oder fortgeschritten

Interventionelle Radiologie hautnah erfahren und erlernenmit den Simulatorkursen der DeGIR für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene kein Problem. Unter fachkundiger Anleitung führen die Teilnehmenden selbstständig praktische Übungen an elektronischen Simulatoren durch, vor Ort bei unseren Veranstaltungen, aber auch durch ein pandemieerprobtes virtuelles Kursformat, für das Leihsimulatoren an ausgewählte Klinikstandorte vergeben werden. Hier ein Überblick über die verschiedenen Simulatorkurse, die von der DeGIR angeboten werden:

SIM-Workshops vor Ort
Zertifizierte Simulatorkurse werden regelmäßig und zu verschiedenen Modulen unter dem Motto "Hands on" auf Kongressen wie dem RÖKO oder IROS angeboten. Darüber hinaus sind für die Zukunft entsprechende Kurse in Röntgens Geburtshaus in Lennep oder auf dem Forschungscampus STIMULATE in Magdeburg geplant. Die Hands-on-Workshops am Simulator erfolgen unter Anleitung von ausgewiesenen Expertinnen und Experten. Ferner stehen den Teilnehmenden erfahrene Tutor:innen zur Seite, die unmittelbar auf Fragen der Teilnehmenden eingehen oder bei den Interventionen Hilfestellungen leisten können. Fallbasiert werden Indikationen, Kontraindikationen, Ergebnisse und mögliche Komplikationen erläutert.

Die virtuellen Simulatorkurse

Für die virtuellen Kurse werden Mentice-Simulatoren der neuesten Generation verwendet, die mit Kameras und spezieller Software ausgestattet sind. Diese Simulatoren ermöglichen es, per Videokonferenz 1) eine Frontalansicht der Interventionalist:innen, 2) den Simulator und die Aktivitäten/Hände der Interventionalist:innen und 3) das vom Simulator erzeugte angiographische Bild zu übertragen. Vier Standorte erhalten zu diesem Zweck leihweise einen Mentice-Simulator von der DeGIR. Pro Simulator können etwa 3-5 Personen an den Kursen teilnehmen. Zielgruppe der Kurse sind Assistenzärztinnen und -ärzte in der Radiologie, d.h. junge Kolleg:innen und Nachwuchskräfte, die erste Erfahrungen in der Interventionellen Radiologie über die Arbeit am Simulator sammeln wollen. Mehr dazu hier.

Das Flinke-Finger-Programm

Kenntnisse über radiologische Interventionen werden im Rahmen der Facharztausbildung oft erst zum Ende der Weiterbildungszeit hin vermittelt. Bei vielen jungen Kolleginnen und Kollegen kribbelt es aber vielleicht schon viel früher in den Fingern! Hier setzt das Flinke-Finger-Programm der DeGIR an: Institutsleitungen und Weiterbildungsbefugte in der Radiologie übernehmen Patenschaften von ambitionierten Kolleginnen und Kollegen auf dem Gebiet der Interventionellen Radiologie und ermöglichen ihnen eine Reise zum Interventionell Radiologischen Olbert Symposium (IROS) und zum Deutschen Röntgenkongress (RÖKO). Raffinierte Hands-on-Workshops mit modernsten Simulatoren bilden das Herzstück des Programms. Während beim IROS Grundkenntnisse der gefäßeröffnenden Verfahren vermittelt werden, werden auf dem RöKo gefäßverschließende Verfahren behandelt. Die praktischen Erfahrungen werden dann durch die öffentlichen Veranstaltungen der Kongresse in der Theorie vertieft. Weitere Informationen zum Programm gibt es hier.