Kongressnachbericht zum IROS 2022

IROS 2022 – das große Wiedersehen in Salzburg

Nach 1,5 Jahren pandemiebedingter Pause trafen sich deutschsprachige Interventionalist:innen endlich wieder im Congress Center in Salzburg zur Dreiländertagung der Deutschen (DeGIR), Österreichischen (ÖGIR) und Schweizerischen (SSVIR) Gesellschaften für interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie.

In diesem Jahr fand das Interventionell Radiologische Olbert Symposium (IROS) unter der Kongresspräsidentschaft von Herrn Prof. Dr. Andreas H. Mahnken, Vorstandsmitglied der DeGIR, und Prof. Dr. Hannes A. Deutschmann (Kongress-Vizepräsident) wieder in Präsenz statt. Mit über 690 Teilnehmenden war Salzburg der sommerliche Austragungsort vom 16. bis 18. Juni 2022. Ein wichtiger Bestandteil des IROS-Programms waren u.a. wieder die Spezialkurse, das „Heiße Eisen“, „Brandneues“ und das beliebte Format „Ein Fall, der mich nicht schlafen ließ“, was sich in insgesamt 39 Sessions wiederfand. Zudem gab es ein reichhaltiges Angebot an Hands-on-Workshops darunter das „Flinke-Finger-Programm" für Studierende mit dem Thema „Gefäßeröffnende Verfahren“ sowie die endovaskuläre Behandlung von intrakraniellen Aneurysmen, was Teil der bekannten DeGIR-Simulatorkurse war. Dadurch hatten die Kongressteilnehmer:innen die Möglichkeit die neuesten Materialien sowie modernsten Geräte zu testen und Prozeduren mit Expert:innen zu üben. Der Kongress widmete sich wie erstmalig 2019 außerdem dem Thema „Gesundheitsschäden bei Interventionsradiolog:innen und Assistenzpersonal“ mit speziellen Vorträgen über Präventionsmaßnahmen im sogenannten „Health Pavillon“. Weiteres Highlight in Salzburg war die Honorary Lecture von Prof. Dr. Götz Richter zu dem Thema „Klinische interventionelle Radiologie – wo liegt die Zukunft?“. Zahlreiche Ehrungen und Verleihungen (Ehrenmitglieder, Eberhard-Zeitler-Medaille und Werner-Porstmann-Preis) fanden statt, da auch die Kolleg:innen aus dem Jahr  2021 für ihre Leistungen vor Ort geehrt wurden. Alles in allem genossen es alle Kongressteilnehmenden, nach der Corona-Pause wieder Kolleg:innen in Präsenz zu treffen und sich auch außerhalb der Sitzungen auszutauschen und zu vernetzen.

Dieser Beitrag wurde von Prof. Dr. Peter Minko verfasst.