Hospitation am Universitätsklinikum Regensburg
Institut für Röntgendiagnostik
Allgemeines
Am Institut für Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums Regensburg werden ab sofort Hospitationen für folgende Verfahren angeboten: Hepatobiliaere Therapie inklusive rfa, sirt, TACE ptcd tips.
Prinzipiell sind die Hospitationen ganztägig nach Vereinbarung oder auch über einen längeren Zeitraum bis zu 3 Monaten möglich. Die einzelnen Inhalte orientieren sich an den vier thematischen Modulen des DeGIR-Zertifizierungskonzeptes der Stufe 2 und werden individuell mit den Hospitanten abgesprochen. Modul übergreifend sollen folgende Schwerpunkte vermittelt werden:
1. Hepatobiliäre Interventionen (Komplikationsmanagement nach Transplantationen, Lebertumortherapien, Interventionen bei Kindern.
2. Hybrid-OP: hier wird interdisziplinär der transarterielle Klappenersatz (TAVI) in Kooperation mit der Kardiologie und Herzchirurgie sowie die endovaskuläre Versorgung von Aortenerkrankungen (EVAR und TEVAR) betrieben. Hier bieten sich Hospitationen für die Dauer von 1 bis 2 Wochen an.
Konditionen
Die Hospitation ist kostenfrei.
Voraussetzungen an die Kandidaten
- 3. Staatsexamen
- Assistenzärzte in Weiterbildung zum Facharzt für
Radiologie oder Facharztstatus
- Mitgliedschaft in der DeGIR ist erwünscht
Ausländische Interessenten mit deutschen oder englischen Sprachkenntnissen sind herzlich willkommen.
Lernziele hepatobiliär
In Abhängigkeit von der Dauer der Hospitation und dem Fortbildungsstand der Hospitanten Vertiefung der Kenntnisse auf dem Gebiet der transarteriellen Chemoembolisation incl. Drug eluting beads, temporäre und komplette Okklusion. Bildgebung zur Interventionsplanung (MRT, CT, Kontrast-Ultraschall). Periinterventionelles Management. Bildfusionstechniken (Kontrast-Ultraschall / CT), Hybrid-Interventionen (Ultraschall und Angiographie). PTCD: Techniken und Indikationen, hier spezieller Fokus auf die RFA-Behandlung von Komplikationen nach Lebertransplantation.
Radiofrequenzablation: interdisziplinäre Indikationsstellung, Bilddiagnostik zur Therapieentscheidung, periinterventionelle Bildgebung (Hybrid-Bildgebung: Ultraschall und CT-gesteuerte Intervention), Kontrast-Ultraschall zum Therapiemonitoring, Ultraschall-Elastographie. Erfolgskontrolle und Qualitätssicherung nach RFA.
Selektive interne Radiotherapie: Die SIRT wird in Kooperation mit der Abteilung für Nuklearmedizin betrieben. Konditionierung zur SIRT (anatomische Varianten, verschiedene Embolotechniken zur Konditionierung), Grundlagen des Strahlenschutzes bei nuklearmedizinischen Eingriffen im Angiographieraum. Nuklearmedizinisches Imaging zur Qualitätssicherung.
Lernziele Hybrid-OP
Einblicke in einen interdisziplinär genutzten Hybrid-OP.
Tagesablauf
Im Allgemeinen soll die Hospitation um 08:15 Uhr begonnen werden, nach der Frühbesprechung (08:15 – 08:45 Uhr) dann in Abhängigkeit vom Tagesprogramm Integration der Hospitanten in die einzelnen Prozeduren. Eine Teilnahme an der täglichen Angiographie-Besprechung mit Aufarbeitung der am Tage behandelten Fälle um 16:30 Uhr wird eindringlich empfohlen.
Ihr Ansprechspartner am Institut für Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums Regensburg:
Univ.-Prof. Dr. med. Christian Stroszczynski (DeGIR-Ausbilder
A-D, DeGIR Stufe 2 A-D)
Direktor
Institut für Röntgendiagnostik
Universitätsklinikum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg
Sekretariat: Silvia Biersack
E-Mail: silvia.biersack@ukr.de
Tel. 49 941/944-7400/-7401
Fax 49 941/944-7402
Mehr Informationen über das Institut für Röntgendiagnostik finden Sie auf http://www.uniklinikum-regensburg.de/kliniken-institute/roentgendiagnostik/index.php.
Detaillierte Auskunft über die Hospitationen gibt es hier.